Yeni Yıl Konuşması

Şule ÖZKAYA 12.01.2012
Sehr geehrter Herr Minister Schneider,
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Sierau,
Sehr geehrte Herren Altaş und Yıldırım,
Verehrte Damen und Herren,
Vor allem möchte ich meine besondere Freude zum Ausdruck bringen, an diesem schönen Neujahrsempfang teilzunehmen.
Gleich am Anfang möchte ich auch meinen herzlichen Dank für diese angenehme Veranstaltung an Herrn Aktaş und an Herrn Yıldırım aussprechen.
Sehr geehrte Gäste,
Lassen Sie mich an dieser Stelle einige Punkte bezüglich der türkisch-deutschen Beziehungen aufzeigen.
Die Türkei und die Bundesrepublik Deutschland sind in besonders vielfältiger, und wahrhaftig „einzigartiger“ Weise miteinander eng und freundschaftlich verbunden. Tatsächlich sind die deutsch-türkischen Beziehungen politisch, wirtschaftlich und kulturell sehr eng und ergiebig. Deutschland ist wichtigster Investor und Handelspartner der Türkei. Über 4.200 deutsche Firmen haben sich in der Türkei niedergelassen. Über 4 Millionen deutsche Urlauber kommen jährlich aus Deutschland in die Türkei.
Andererseits haben die türkischen Zuwanderer zum Wohlstand Deutschlands reichlich beigetragen. Sie sind inzwischen ein fester Teil dieses Landes geworden.
Demnach lieferte im vergangenen Jahr ein bedeutendes Jubiläum Grund zum Feiern. Am 31. Oktober 2011 jährte sich der Abschluss der deutsch-türkischen Vereinbarung zur Anwerbung von türkischen Arbeitskräften für den deutschen Arbeitsmarkt zum 50. Mal.
Als diese Vereinbarung im Jahre 1961 getroffen wurde, ahnte man nicht, dass sie der Auftakt zu einer engen menschlichen und wirtschaftlichen Verbindung zwischen der Türkei und Deutschland sein würde.

Demzufolge fanden im letzten Jahr zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland und ebenfalls in der Türkei statt, mit denen die Bedeutung dieses Datums für die beiden Länder mehrmals anerkannt wurde.
Auf jeden Fall hat sich die besondere Eigenschaft der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern im vergangenen Jahr bei den zahlreichen gegenseitigen Besuchen unserer führenden Politiker ausgeprägt.
Sehr geehrte Gäste,
Erlauben Sie mir, auch auf einen persönlichen Anlass im letzten Jahr zurückzugreifen. Ja, im letzten Jahr bin ich nach circa 15 Jahren wieder nach Deutschland versetzt worden.
Damals - nämlich Mitte der neunziger Jahre - führte mich eine meiner Berufungen als Diplomatin in die damalige Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, nach Bonn. Schon während der Zeit, die ich in Bonn verbrachte, hatte ich das große Potenzial der türkischen Mitbürger aufgezeichnet. Damals erlebte ich die türkischen Mitbürger in Deutschland als eine Gesellschaftsgruppe, die sich auf Kurs in Richtung eines umfassenden Durchbrechens befindet.
Heute, nach circa 15 Jahren, da ich wieder in Deutschland bin, kann ich mit Stolz beobachten, dass die 50-Jährige Migration tatsächlich eine Erfolgsgeschichte ist. Jeden Tag treffe ich türkische und türkisch-stämmige junge Frauen und Männer, die trotz bestehender Hindernisse, eine ausgezeichnete Ausbildung abgeschlossen haben. Ich freue mich, dass einige unserer Gäste heute Abend beispielhaft für diese Erfolge als Akademiker, Künstler, Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und in vielen weiteren Bereichen stehen.
So entstand heute in Deutschland ein ausgedehnter türkischer Mittelstand mit höheren Ansprüchen an dem Arbeitsplatz, der Wohnsituation und der Lebensqualität, ein türkischer Mittelstand mit den besten Zukunftsperspektiven.

Verehrte Gäste,
Als Diplomatin ist es meine Aufgabe, unsere politischen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen weiterzuentwickeln. Es freut mich, dass die Entschiedenheit, unsere Beziehungen weiterzuentwickeln, auf beiden Seiten vorhanden ist. Das ist ein wichtiger Standpunkt.
Auch angesichts der Mordserie der rechtsextremen Terror-Zelle aus Zwickau haben wir beobachtet, dass auf Bundesebene eine erhebliche Entschlossenheit entstanden ist, den Rechtsextremismus zu bekämpfen.
Meine Damen und Herren,
Im Lichte der Debatten über die Integration hat man festgestellt, dass man nun nicht mehr von der Rückkehr der Migranten reden kann. Stattdessen ist die Integrationsfrage auf die Politik des friedlichen Zusammenlebens der hier beheimateten unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und dementsprechend die Internationalität der Bundesrepublik Deutschland gerichtet.
Auf jeden Fall stehen die türkischen Migranten aufgrund ihrer demographischen Größe und der kulturellen und religiösen Zugehörigkeit im Mittelpunkt der Integrationsdiskussion.
Verehrte Gäste,
Die Grundlage für eine erfolgreiche Integrationspolitik sollte vor allem Sorge dafür tragen, dass die Migranten sich mit all ihrer Vielfalt in der Gesellschaft zugehörig fühlen. Die Rahmenbedingungen zur Herstellung gleicher Startchancen und gleichberechtigter Teilhabe sollte man feststellen. Insbesondere in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt sollten den Migranten gleiche Chancen gesichert werden. Erst so können die Zuwanderer gleichberechtigt am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben.
Ich danke Ihnen und wünsche ein glückliches und friedvolles neues Jahr 2012.

Pazartesi - Cuma

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