Göçün 50 .Yılı

Şule ÖZKAYA 02.12.2011

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Fliess,
Sehr geehrter Herr Sak,
Verehrte Damen und Herren,

Vor allem möchte ich meine besondere Freude zum Ausdruck bringen, bei dieser besonderen Festveranstaltung teilnehmen zu dürfen.

In diesem Jahr haben wir den 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei begangen. Hunderttausende Menschen kamen demgemäß mit ihren Familien, mit Motivation und mit ihren Hoffnungen nach Deutschland. Sie haben mit Fleiß und Talent Erstaunliches auf den Weg gebracht, dieses Land bereichert, aber auch die Beziehungen zwischen unseren Ländern.

Vor allem haben die Zuwanderer zum Wohlstand Deutschlands reichlich beigetragen. Sie sind inzwischen ein fester Teil dieses Landes geworden.

Meine Damen und Herren,

Eine meiner Berufungen als Diplomatin führte mich Mitte der neunziger Jahre in die damalige Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, nämlich nach Bonn. Schon während der Zeit, die ich in Bonn verbrachte, hatte ich das große Potenzial der türkischen Mitbürger aufgezeichnet. Damals erlebte ich die türkischen Mitbürger in Deutschland als eine Gesellschaftsgruppe, die sich auf Kurs in Richtung eines umfassenden Durchbrechens befindet.
Heute, nach circa 15 Jahren, da ich wieder in Deutschland bin, kann ich mit Stolz beobachten, dass die 50-Jährige Migration tatsächlich eine Erfolgsgeschichte ist. Jeden Tag treffe ich türkische und türkisch-stämmige junge Frauen und Männer, die trotz bestehender Hindernisse, eine ausgezeichnete Ausbildung erschlossen haben. Ich freue mich, dass einige unserer Gäste heute Abend beispielhaft für diese Erfolge als Akademiker, Künstler, Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und in vielen weiteren Bereichen stehen.
Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen unseren beiden Ländern bilden ein weiteres Beispiel dieses Durchbruchs. Unternehmer türkischer Herkunft beschäftigen in Deutschland etwa 370.000 Mitarbeiter. Gleichzeitig haben viele deutsche Industrieunternehmen in großem Umfang in der Türkei investiert. Heute sind 4.500 deutsche Unternehmen in der Türkei vertreten. Deutschland ist inzwischen der mit Abstand wichtigste türkische Wirtschaftspartner.
Bildung ist ein wesentlicher Schlüssel zur Integration und zum Erfolg in der globalisierten Welt, in der wir gemeinsam leben. Berufliche Qualifikation setzt voraus, dass man die Sprache des Landes spricht. Und wer in zwei Sprachen und Kulturen zu Hause ist, hat sogar noch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Tatsächlich stellen die Türken heute die größte Gruppe der ausländischen Studenten an den deutschen Hochschulen dar. Infolge dessen hat sich die Berufsskala der türkischen Gesellschaft über alle Bereiche ausgeweitet und zum Beispiel ist die Zahl türkischstämmiger Lehrer, Mediziner, Juristen und Volkswirte stark gestiegen.
So entstand heute in Deutschland ein ausgedehnter türkischer Mittelstand mit höheren Ansprüchen an dem Arbeitsplatz, der Wohnsituation und der Lebensqualität, ein türkischer Mittelstand mit den besten Zukunftsperspektiven.
Nun reden wir nicht mehr von der Rückkehr der Migranten. Stattdessen ist die Debatte der Integration auf dem Vorfeld, also die Politik des friedlichen Zusammenlebens der hier beheimateten unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und dementsprechend die Internationalität der Bundesrepublik Deutschland.
Auf jeden Fall stehen die türkischen Migranten aufgrund ihrer demographischen Größe und der kulturellen und religiösen Zugehörigkeit im Mittelpunkt der Integrationsdiskussion.
Meine Damen und Herren,
Die Grundlage für eine erfolgreiche Integrationspolitik sollte vor allem Sorge dafür tragen, dass die Migranten sich mit all ihrer Vielfalt in der Gesellschaft zugehörig fühlen. Die Rahmenbedingungen zur Herstellung gleicher Startchancen und gleichberechtigter Teilhabe sollte man feststellen. Insbesondere in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt sollten den Migranten gleiche Chancen gesichert werden. Erst so können die Zuwanderer gleichberechtigt am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben.
Ich danke Ihnen und wünsche einen anregungsvollen Abend.




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