Göçün 50 .Yılı

Şule ÖZKAYA 17.10.2011

Sehr geehrter Herr Minister Schneider
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Sierau,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Vor allem möchte ich meine besondere Freude zum Ausdruck bringen, bei dieser besonderen Festveranstaltung teilnehmen zu dürfen. Gleich am Anfang möchte ich auch meinen herzlichen Dank der Stadt Dortmund ausdrücken für diese anregende Reihe von Veranstaltungen.
Ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seitdem im Jahre 1961 das Anwerbeabkommen zwischen der Republik Türkei und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet wurde. Die ersten türkischen „Gastarbeiter“ kamen 1961 nach Deutschland, um den unmittelbaren Arbeitskräftebedarf der deutschen Industrie zu decken. Die damals sogenannten „Gastarbeiter “ planten entsprechend der Anwerbeabkommen und Arbeitsverträge, einige Jahre in Deutschland zu arbeiten, Kapital anzusparen und demzufolge zurückzukehren. Jedoch stellte es sich anders heraus. Ihre Arbeitsverträge wurden verlängert und nach dem Gesetz zur Regelung des Familiennachzugs 1973 kamen auch ihre Familien nach Deutschland. Heute besteht die Mehrheit der türkischen Bevölkerung in Deutschland von den nachgezogenen oder hier geborenen Angehörigen.
Mittlerweile leben die Mitglieder der türkischen Gesellschaft bereits in den dritten und sogar vierten Generationen in diesem Land und durch diese neuen Generationen differenziert sich auch die Sozialstruktur der türkischen Gesellschaft in Deutschland mehr und mehr.
Die bäuerliche Identität, die noch die erste Generation der „Gastarbeiter“ kennzeichnete, trifft für die türkische Gesellschaft heute nicht mehr zu. Das Bildungsniveau der neueren Generationen ist trotz bestehender Probleme in dem deutschen Schul- und Ausbildungssystem deutlich höher als das der ersten Generation.
Tatsächlich stellen die Türken heute die größte Gruppe der ausländischen Studenten an den deutschen Hochschulen dar. Infolge dessen hat sich die Berufsskala der türkischen Gesellschaft über alle Bereiche ausgeweitet und zum Beispiel ist die Zahl türkischstämmiger Lehrer, Mediziner, Juristen und Volkswirte stark gestiegen.
Darüber hinaus sind die Türken in Deutschland heutzutage nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Arbeitsgeber tätig. Die Zahl der türkischen Unternehmer in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ständig aufgebaut. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es weit über 20.000 türkischstämmige Unternehmer. Sie leisten einen Beitrag zur Entlastung des Arbeitsmarktes durch die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, von denen nicht nur Familienangehörige und Türken profitieren, sondern in zunehmendem Maße auch Deutsche.
So entstand heute in Deutschland ein ausgedehnter türkischer Mittelstand mit höheren Ansprüchen an dem Arbeitsplatz, der Wohnsituation und der Lebensqualität, ein türkischer Mittelstand mit den besten Zukunftsperspektiven.
In der Tat, heute, 50 Jahre später, beobachten wir die erfolgreiche Teilhabe der Türken in allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Deutschland, sei es in der Wirtschaft, Politik, Kultur, im Sport und auch in der Wissenschaft. Mit Freude und Stolz können wir erblicken, wie die Türken zum sozialen, wirtschaftlichen und multikulturellen Zusammenleben in Deutschland beachtlich beigetragen haben.
Nun reden wir nicht mehr von der Rückkehr der Migranten. Stattdessen ist die Debatte der Integration auf dem Vorfeld, also die Politik des friedlichen Zusammenlebens der hier beheimateten unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und dementsprechend die Internationalität der Bundesrepublik Deutschland.
Auf jeden Fall stehen die türkischen Migranten aufgrund ihrer demographischen Größe und der kulturellen und religiösen Zugehörigkeit im Mittelpunkt der Integrationsdiskussion.

Meine Damen und Herren,
Die Grundlage für eine erfolgreiche Integrationspolitik sollte vor allem Sorge dafür tragen, dass die Migranten sich mit all ihrer Vielfalt in der Gesellschaft zugehörig fühlen. Die Rahmenbedingungen zur Herstellung gleicher Startchancen und gleichberechtigter Teilhabe sollte man feststellen. Insbesondere in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt sollten den Migranten gleiche Chancen gesichert werden. Erst so können die Zuwanderer gleichberechtigt am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilhaben.
Ich danke Ihnen und wünsche einen anregungsvollen Abend.




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